18.02.2010Grünes Licht für Bau der Erdgastrasse durch Brandenburg - Planfeststellungsbeschluss für "OPAL" wurde erteilt -

Nach umfänglicher Prüfung und in Abwägung der Belange und Interessen aller beteiligter Parteien, private wie auch öffentlich-rechtliche, hat das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) den Planfeststellungsbeschluss für den Bau des südlichen Teilabschnittes der Erdgastrasse „OPAL" im Land Brandenburg der Firma WINGAS erteilt.

Der Planfeststellungsbeschluss ist eine wichtige Voraussetzung für den Bau der Erdgasleitung, welche die Ostseepipeline „Nord Stream" mit dem europäischen Ferngasleitungsnetz verbinden soll und dann über insgesamt 470 km von Lubmin aus durch die Länder Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen bis hin nach Tschechien führen wird.

Die Genehmigung für den nördlichen Teil des Landes Brandenburg wurde bereits im Dezember 2009 vom LBGR erteilt. Der jetzt genehmigte südliche Teil der Trasse, der die Verdichterstation Radeland einschließt, führt 125 km durch die Kreise Dahme-Spreewald, Teltow-Fläming, Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster und wird an die OPAL im Freistaat Sachsen anschließen.

Bevor der Planfeststellungsbeschluss erteilt werden konnte, waren mehrere hunderte Einwendungen erörtert und mehr als 100 Stellungnahmen bearbeitet worden. Die Mehrzahl der Einwendungen wurden zum Standort der Verdichterstation vorgebracht. Die Sorgen der Bürger konzentrierten sich hier auf die Anlagensicherheit, die entstehenden Emissionen, die Waldbrandgefahr sowie weitere umweltrelevante Auswirkungen.

Cottbus, den 18.02.2010

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