Altbergbau
Altbergbau ist die Gesamtheit aller bergmännisch hergestellten Hohlräume (Grubenbaue) einschließlich Bohrungen sowie Tagebaue, Halden und Restlöcher, die bergbaulich nicht mehr genutzt werden.
In der Regel handelt es sich um Bergbaubetriebe, die bereits vor dem Jahre 1945 stillgelegt worden sind. Diese Bergbaubetriebe sind zum großen Teil damals nicht wiedernutzbar gemacht worden, sodass Gefahren aus früherer bergbaulicher Tätigkeit heute noch bestehen. Diese Gefahren sind insbesondere:
- Tagesbrüche über untertägige Grubenbaue
- Senkungen/Hebungen der Oberfläche
- Schachtverbrüche, Mundlochverbrüche, Bohrlochverbrüche
- Rutschungen an Restlochböschungen
Schwerpunkte
Das LBGR ist gemäß des brandenburgischen Ordnungsgesetzes (OBG) zuständig für Maßnahmen zur Abwehr von Gefahren im Bereich Altbergbau. Dazu gehören:
- Ermittlung von Gefährdungspotentialen
- Festlegung von Sicherungsmaßnahmen
- Führung des Fachinformationssystems Altbergbau

Tagesbruch auf dem Rangierbahnhof Frankfurt (Oder)

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