Steine- und Erdenbergbau
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Der Steine- und Erdenbergbau bildet im Land Brandenburg eine wichtige Grundlage für die Versorgung mit den für die Bau- und Baustoffindustrie wichtigen Rohstoffen. Qualitativ hochwertige Kies und Kiessande, Quarz- und Quarzsande, Kalk, Grauwacke zur Herstellung von Schotter und Splitt, Ton und Torf bilden die Basis für die Entwicklung weiterer Industriezweige im Land. Die gewonnenen Rohstoffe werden zur Betonherstellung, zu Kalksandsteinen, Klinker, Steinzeug u.a. Produkten weiterverarbeit. Die Fördermenge an Steinen und Erden hat sich auf ca. 18-20 Mio. t Steine und Erden pro Jahr einreguliert. |
Schwerpunkte
GenehmigungsverfahrenDer Schwerpunkt der bergbehördlichen Tätigkeit im Steine- und Erdenbreich liegt vor allem in der Führung der erforderlichen Genehmigungsverfahren, auch unter besonderer Berücksichtigung des Ausgleichs der bergbaulichen und wirtschaftlichen Interessen mit den kommunalen, regionalen und insbesondere den Belange des Umwelt- und Naturschutzes. BergaufsichtVon Bedeutung ist die Bergaufsicht. Im Ergebnis von Betriebsbefahrungen werden festgestellte Abweichungen, Verstöße vom zugelassenen Betriebsplan mit den verantwortlichen Personen vor Ort besprochen, ausgewertet sowie die Abstellung der Mängel angeordnet. Bei der Verfüllung von ehemaligen Tagebauen sind in den letzten Jahren Auffälligkeiten festgestellt worden, z. B. wurden nicht zugelassene Stoffe in die Tagebaue verbracht. Das Landesbergamt hat deshalb Art und Umfang der Kontrollen vor Ort in den unter Bergaufsicht stehenden Betrieben wirksam verbessert und arbeitet hier mit Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft zusammen, um dem kriminellen Handeln entgegen zu wirken. Die Kontrollen werden auch in 2010 umfänglich fortgeführt. |


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