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Montanhydrologie

Aufgabe des Dezernates Montanhydrologie ist es, die genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen für die Sanierung des Wasserhaushaltes im brandenburgischen Teil der Lausitz zu schaffen sowie diesen Prozess fachlich, länderübergreifend zum Freistaat Sachsen, zu begleiten.

Im Rahmen der bergrechtlichen Wiedernutzbarmachung für das Lausitzer Revier ist die Wiederherstellung eines funktionierenden Wasserhaushaltes in den letzten Jahren der Schwerpunkt geworden. Das bedeutet, dass sich nach der Einstellung der Entwässerung für die Tagebaue sowohl das Grundwasser allmählich auf das vorbergbauliche Niveau wieder einstellen wird bzw. schon eingestellt hat. Aber auch, dass eine ganze Reihe von neuen Gewässern in den ehemaligen Tagebauen entstanden sind, noch im Entstehen sind und diese an die Gewässer anzubinden sind. Das Landschaftsbild der Lausitz wird daher zukünftig in einem ganz erheblichen Maße von neu entstandenen Seen geprägt sein.

Restlochkette Koschen, Skado, Sedlitz
Restlochkette Koschen, Skado, Sedlitz
(Foto: Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH)

Die Problematik beim Grundwasserwiederanstieg in den ehemals vom Bergbau beanspruchten Flächen, die Flutung der Restlöcher bis hin zur Einstellung eines funktionierenden Wasserhaushaltes sowie die Aufsicht über die Gewährleistung einer bestimmten Gewässergüte sind deshalb Schwerpunkte bergbehördlicher Tätigkeit im Bereich des Dezernates Montanhydrologie. Im bergrechtlichen Betriebsplanverfahren sowie in den Gewässerausbauverfahren nach dem Wasserhaushaltsgesetz werden die zur Realisierung der erforderlichen Arbeiten notwendigen Maßnahmen festgeschrieben.


Kontakt:

Hr. U. Neumann
Tel.: 0355 48640-230
E-mail: uwe.neumann@lbgr.brandenburg.de