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Sanierungs- und Altbergbau

Die Wiedernutzbarmachung der ehemals bergbaulich in Anspruch genommenen Flächen in der Lausitz ist eines der aufwendigsten Umweltsanierungsvorhaben in Deutschland. Der Sanierungsbergbau leistet einen erheblichen Beitrag für die wirtschaftliche und ökologische Erneuerung der Lausitz. Träger der Sanierung ist die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV). Der größte Teil der Sanierung wird auf der Grundlage von bergrechtlichen Betriebsplänen durchgeführt, die vom LBGR als zuständiger Bergbehörde zugelassen und begleitet werden.

Rütteldruckverdichtung
Rütteldruckverdichtung auf einer Kippe der LMBV (Foto: LBGR)

Altbergbau

Der Altbergbau ist die Gesamtheit aller bergmännisch hergestellten untertägigen Grubenbaue einschließlich Bohrungen sowie Tagebaue, Halden und Restlöcher, die bergbaulich nicht mehr genutzt werden und für die keine Bergaufsicht mehr besteht. In der Regel handelt es sich um Bergbau, der bereits vor 1945 stillgelegt worden ist. Diese Bergbaubetriebe wurden zum großen Teil ohne ausreichende Sicherungs­maßnahmen stillgelegt, sodass noch oftmals Gefahren aus früherer bergbaulicher Tätigkeit bestehen. Das LBGR ist hier gemäß des brandenburgischen Ordnungs­behördengesetzes (OBG) zuständig für Maßnahmen zur Abwehr von Gefahren und zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit.

Neben der unmittelbaren Gefahrenabwehr werden vom LBGR mit Haushaltsmitteln des Landes auf der Grundlage von Risikoanalysen präventiv technische Maßnahmen zur Herstellung der öffentlichen Sicherheit beauftragt (Erkundung/Nachweis und Verwahrung/Beseitigung von untertägigen Hohlräumen).

 

Tagesbruch bei Frankfurt/Oder
Tagesbruch bei Frankfurt/Oder (Foto: LBGR)

Tagesbruch bei Schenkendorf
Tagesbruch bei Schenkendorf (Foto: LBGR)


Kontakt:

Herr H. Vöhl
Tel.: 0355 48640-220
E-Mail: holger.voehl@lbgr.brandenburg.de